Nobody Knows

Nobody Knows (© Birgit Krause)
Foto: Birgit Krause

Seit anderthalb Dekaden mit mehr als 1.000 Auftritten im In- und Ausland am Start und mit dem ersten Platz des Deutschen Rock- und Poppreises in der Kategorie “Folk & Country“ sowie zwei Dutzend musikalischen Produktionen in der Tasche, präsentieren “Nobody Knows” weiterhin ihren frischen Folkcocktail, den sie selbst als „postmoderne, bundesrepublikanische Folklore mit nordwesteuropäischer Note und ostokzidentaler Rhythmik“ beschreiben. Mit ihrem aktuellen Album “Urbane Camouflage“ beschreiten die Musiker nun neue Wege, kultivieren ihre bissige Ironie und Selbstkritik am Anderen par excellence und mischen die stilistischen Schubladen neu. Wo ihr Umfeld zwischen AfD-Heimat-Geschwafel und Neo-Patriotismus im Sumpf der Idiotie versickert, stellt sich das Quintett der Idiotisierung entgegen und richtet seinen Fokus auf Unterhaltung und Kritik. Irgendwo zwischen “Jazz und Hass“ bleibt dennoch viel Platz für Selbstironie und Komödiantismus, Traditionelles und Eigenes, vor allem jedoch für unbändige Spielfreude. Schubladenlos umschiffen die fünf Herren die Stilgrenzen zwischen deutscher Folklore, Country, Polka und irischer Musik, um daraus ihr ureigenes Klang- und Tanzspektrum zu kredenzen.

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